Projekt 8: Risk Profiling for Alcohol Use Disorders over the Lifespan

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Beteiligte Forschungseinrichtungen:

  • Technische Universität Dresden, Universitätsklinikum (G. Bühringer, S. Behrendt)
  • Universität Potsdam (M. Rapp, J. Selbig)

Kooperationspartner:

  • CharitéUniversitätsmedizin Berlin (A. Heinz, A. Kuhlmey)
  • Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim (F. Kiefer, T. Banaschewski, H. Flor)
  • Institute of Psychiatry, Kings College, London (G. Schumann)
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (R. Thomasius)
  • Universitätsmedizin Greifswald (U. John)
  • Universitätsklinikum Tübingen (A. Batra)
  • Universität zu Lübeck (H. - J. Rumpf)
  • Medizinische Hochschule Hannover (S. Bleich)

Projektbeschreibung:

Das Ziel von P8 innerhalb des Forschungsverbundes besteht darin, anhand von epidemiologischen Daten und den Daten des Netzwerkes AERIAL umfassende Risikoprofile für die Entstehung und Aufrechterhaltung von alkoholbezogenen Störungen zu ermitteln. Dies erfolgt unter der Berücksichtigung von empirisch gut belegten Schlüsselfaktoren für Risiko und Resilienz für Alkoholstörungen, wie z.B. soziale Faktoren, psychische Störungen und Konsummuster. Dabei werden spezifische Risikoprofile identifiziert für a) Männer und Frauen und b) das junge, mittlere und höhere Erwachsenenalter. Weiterhin werden die so erhaltenen Risikoprofile in Kombination mit genetischen und neurobehavioralen Risikoscores aus den Projekten 1, 6 und 7 verwendet. Das Ziel ist also die Darstellung individueller multivariater (also genetischer, neurobiologischer und psychosozialer) Risikoprofile für die Prävention und Therapie von alkoholbezogenen Störungen.

Dazu werden existierende Daten des Deutschen Gesundheitssurveys (DEGS), der längschnittlichen Early Developmental Stages of Psychopathology (EDSP) Studie bei Jugendlichen und der IMAGEN Kohorte untersucht und mit multivariaten Verfahren wie latenten Klassen- und Profilanalysen analysiert.